AIDAcara Karibik 1997 mit ARUBA und CURACAO

Reisebericht - AIDAcara Karibik 1997

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Reisebericht

Die Reise
 

AIDAcara 1997 meine 1. Kreuzfahrt
INFIZIERT mit dem AIDA VIRUS

Als Hochseesegler hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht daran gedacht, je einmal eine Kreuzfahrt zu machen. Meiner Frau Hildegund habe ich immer gesagt, wenn ich mal am Stöckchen gehe dann spreche mich wieder an. Nun war sie seit einem ½ Jahr verstorben und ich hing noch immer in einem tiefen Loch. Da sah ich im Fernsehen eine Sendung über das Clubschiff AIDA und ich dachte mir, da kömmst du unter andere Menschen und auf andere Gedanken. So buchte ich 1 Woche AIDA Karibik und 1 Woche im Anschluss auf der Dominikanischen Insel ein Golfhotel. Im Nachhinein wäre es umgekehrt besser gewesen.
Los Ging es in Düsseldorf im Direktflug nach Santa Domingo. Wie erstaunt waren wir alle, als es ohne Passkontrolle vom Flugzeug direkt zum Bus ging welcher uns zum schiff brachte. Hier war für jedes Deck ein Scheck in Schalter aufgebaut. Es tanzten Volkloregruppen, es gab köstliche Tapas und Cocktails. So verging die Zeit wie im Flug da diese auch noch von 2 exelenten Comedys untermalt wurde. Im Schiff wurden wir von verkleideten Theateleuten und Animateuren zu den Kabinen geleitet.
Da das Gepäck noch nicht da war, wurde das Schiff entdeckt. So klein die AIDAcara auch ist, verlaufen konnte man sich als Neuling schon. An der Poolbaar wurde ein Einlaufschluck genommen und dann ging es zur Kabine auf Deck 7, das Gepäck war zwischenzeitlich da. Also wurde Eingeräumt. Der Stauraum im Bad ist einfach nur lobenswert, Rechts und links vom Waschbecken befinden sich von der Decke bis zum Boden Regalfächer. Der Föhn ist im Schreibtisch in der Kabine untergebracht. Kleiderschrank  hat genügend Fächer für die Wäsche. Mit dem Fernseher kann man auch die Bugkamera einschalten. So verging die Zeit mal wieder wie im Flug und ich ging, in Jeans und Polohemd, zum Dinner Zur Wahl standen 2 Selbstbedienungen Restaurant. Es gab kleine und große rund Tische. Da ich ja unter Menschen wollte, setzte ich mich an einen großen runden Tisch. Der offene Tischschwein, rot und weiß sowie das Bier und die Softdrinks waren im Peis bereits enthalten. Am Tisch lernte ich ein Ehepaar kennen, die waren bereits 8 Tage an Bord und hatten die Transatlantik von Palma de Mallorco in die Karibik mitgemacht. 2 Tage bis Madeira und weitere 5 Tage bis in die Karibik. Sie waren hell auf begeistert, 7 Seetage das Schiff genießen, ob Sauna oder Pooldeck oder aber Ruhe auf deck 7, einfach nur toll. Sollte ich unbedingt einmal ausprobieren. Habe ich auch gemacht, direkt nach dem Heimflug habe ich für das kommende Jahr die Transatlantik in der gleichen Kabine gebucht.
Nach dem Dinner ging es in die AIDAbar. Hier kam ich mit dem Staff Kapitän Dr. Ing. Friedheld Hoppert in ein Gespräch. Hochseesegeln war unser Thema. Es wurde sehr lange gefachsimpelt und zum Schluss fragte ich, ob ich nicht einmal auf die Brücke könnte. Als Antwort bekam ich, morgen ist doch eine Brückenführung, da könne ich doch mit. Worauf ich erwiderte, nicht mit 100 anderen sondern alleine. Er sagte, gib mir mal deine Kabinennummer. Die schrieb ich auf meine Visitenkarte und gab sie ihm. Von da an habe ich nichts mehr von ihm gehört. Um so erstaunter war ich, als am vorletztem Tag der Reise ein Zettel mit einer TelefonNr. in meiner Kabine lag welche ich anrufen sollte. Es war die Brücke und wir machten eine Uhrzeit für eine Besichtigung aus. Empfangen und geführt wurde ich von einem wachhabenden Offizier der AIDAcara. Es war schon sehr beeindruckend und gewaltig was da an Technik alles vorhanden war.
Abends traf ich auch an der AIDAbar den Staff Dr. Hoppert wieder. Auf meine Frage, warum ich erst so spät etwas gehört hätte, meinte er nur. Ich weis ja nicht, was du so alles tagsüber von dir gibst und dann rennen die mir die Kabine ein.
Die Reise war ein gelungenes, schönes und tolles Erlebnis und bestimmt nicht meine letzte Reise mit dem Clubschiff AIDA

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü