Müllmäner in Köln
Vom 21. April bis 1. Mai 2006 stehen die tausend Trash People auf dem Roncalliplatz in Köln.
Cologne People
Einzige Station in einer deutschen Metropole
Tausend Skulpturen baute HA Schult aus Müll, lebensgroße Nachbildungen unserer selbst.
Sie versammelten sich auf 2.800 Metern Höhe am Matterhorn, in 880 Metern Tiefe im Salzstock
von Gorleben und sie standen vor Kilkenny Castle in Irland.
Sie standen unter La Grande Arche in La Défense, auf dem Roten Platz in Moskau, auf
der Großen Mauer bei Jin Shan Ling, vor den Pyramiden von Gizeh und im "schönsten
Salon Europas", dem Grand-Place von Brüssel.
Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Fritz Schramma kommt der Jetztzeit-Tross
vor eine der berühmtesten Kathedralen der Welt, den Kölner Dom. Vom 21. April bis
1. Mai 2006 stehen die tausend Trash People auf dem Roncalliplatz in Köln. Es ist die
einzige Station in einer deutschen Metropole.
Danach ziehen sie weiter nach New
York und in die Antarktis. 2007, nach Abschluss ihrer Odyssee,
werden sie an zwölf bedeutenden Orten der Menschheitsgeschichte gestanden haben, auf fünf
Kontinenten. In sechzehn gelben Containern irren sie, gleich Asylanten der Konsumepoche, um
die Erde.
Die Bilder davon bleiben und leben weiter in den Köpfen ihrer Betrachter. Es entsteht
eine globale Medien-Skulptur, die den Rahmen herkömmlicher Kunstbetrachtung sprengt.
Stationen 2002 bis 2006:
Ägypten, Pyramiden von Gizeh, 2002
Brüssel, Grand-Place, 2005
Köln, Roncalliplatz am Dom, 21. April bis zum 1. Mai 2006
Das Projekt Cologne People wird getragen von der Stadt Köln und von großen rheinischen
Wirtschaftsunternehmen.

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