Fortsetzung 1 der Kölninformationen
Das Rathaus
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Das Rathaus wurde
1414 von den Zünften errichtet. Wie der Turm wurde auch das übrige historische Rathaus
im Krieg weitgehend zerstört. Nachdem der "Spanische Bau" mit dem Ratssaal bereits
1956 wieder aufgebaut war, konnte das Historische Rathaus erst 1972 wieder seine Pforten öffnen
Colonius
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Sichtbares Zeichen
für die weitreichende Kommunikation ist der "Colonius", der 211 Meter hohe Fernmeldeturm
mit seinem Drehrestaurant in 160 Meter Höhe. Er ist gleichsam auch das Symbol für
Köln als Medienmetropole. Von hier aus gehen die Rundfunk- und Fernsehprogramme in den
Äther, die vom WDR als der größten der ARD - Anstalten, von der Deutschen Welle,
von RTL plus und von dem Privat-Sender VOX ausgestrahlt werden.
Gürzenich
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Diese "Gute
Stube der Stadt" wurde bis 1447 in Form eines Saalbaus als Kaufhaus und Festsaal errichtet.
Im Krieg zerstört und wieder neu aufgebaut. Von hier werden auch die Karnevals-Sitzungen
im Fernsehen übertragen.
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Altstadt
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Neu, im altem Stil
nach der Zerstörung durch den Krieg wieder errichtet. Vielen im Fernsehen durch die Rheinüberflutungen
bekannt. Das Martinsviertel, der Alter Markt, das Hänneschen - Theater, Tünnes und
Schäl Denkmal, der Rheingarten u.s.w.. u.s.w.. u.s.w.. Die Kölner Altstadt ist wirklich
sehenswert.
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Universität zu Köln
.Die
Kunst in Köln
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Wenn es um die moderne
Kunst geht, wird Köln mit News York in einem Atemzug genannt. Das Museum Ludwig wie die
internationale Kunst messe "Art Cologne", rund 60 Galerien und zahlreiche hier lebende
und arbeitende Künstler geben der Szene immer wieder neue Impulse.
Internationale Kunstmetropole ist Köln aber nicht nur für die Moderne. Nicht weniger
als 30 Museen spannen mit ihren Schätzen den Bogen von der Altsteinzeit im Rheinland,
wie sie vom Römisch-Germanischen Museum präsentiert wird, bis zum heutigen Alltagsgerät
aus Plastik im Kölschen Stadtmuseum, von den Höhepunkten europäischer Kunst
etwa im Walraf-Richartz- und dem Schnütgen-Museum bis zum weltweiten Kulturerbe im Rautenstrauch-Joest-Museum
und im Museum für Ostasiatische Kunst, von der Natur- bis zur Technik-Geschichte.
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Das Meissener-Haus in Köln
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Die Kölner Stadt-Befestigung
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Weltoffen, wie Köln
und die Kölner einerseits seit 2000 Jahren sind, wussten sie sich andererseits durchaus
erfolgreich gegen unliebsame "Besucher" zu schützen, und das zu Zeiten der Römer
ebenso wie im Mittelalter. Die Geschichte dieser Stadt kann man in besonderer Weise bei einem
Gang durch das Zentrum am Verlauf der früheren Befestigungsanlagen nachvollziehen.
Das Parade-Beispiel für die römische Stadt-Befestigung ist der Römerturm. Severingstorburg
Ulrichpforte, Hahentorburg und die Eigelsteintorburg sind weitere imposante Zeitzeugen.
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Die Musik-Stadt Köln
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Köln, die Stadt der
Kunst, hat eine neue Dimension hinzu-gewonnen. Die Philharmonie mit einem großartigem
Konzertsaal in der Form eines Amphitheaters, der mit seinen 2000 Plätzen Abend für
Abend ausverkauft ist, nutzen das Gürzenich-Orchester des WDR die Chance, Kölns Image
als Musik-Stadt endgültig festzuschreiben.
Denn "Musik-Stadt Köln", das ist nicht nur die Philharmonie und eine hervorragende
Oper, das sind auch fast 40 weitere Orchester und rund 300 Chöre, das sind Hunderte vun
Kirchen-Konzerten, das ist die Rheinische Musikschule und die Staatliche Hochschule für
Musik, in deren Räumen bis zu 20 Konzerte im Monat stattfinden, das ist auch die Deutsche
Welle mit Konzertreihen in eigenen Sälen.
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Bühnen der Stadt Köln
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Theatergemeinde Köln
4711 Ein wertvolles Geschenk
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Die Hochzeit des jungen Kaufmanns Wilhelm Mülhens, Sohn des Schöffen Jacob Mülhens,
in der Glockengasse zu Köln am 8. Oktober 1792 ist die Geburtsstunde von 4711 Echt Kölnisch
Wasser. Ein Kartäusermönch überreichte dem jungen Ehepaar ein scheinbar schlichtes
Geschenk. Tatsächlich war es jedoch die wertvollste aller Gaben und beeinflußte
die Zukunft der Familie Mülhens wie kein anderes Geschenk. Es war eine geheime Rezeptur
zur Herstellung eines "aqua mirabilis", später Kölnisch Wasser genannt.
Wilhelm Mülhens erkannte sehr schnell den Wert dieser Rezeptur und begann bald darauf
in der Glockengasse mit dem Bau einer kleinen Manufaktur zur Herstellung des "aqua mirabilis".
Die Geschichte und Daten von 4711
Der 1. FC Köln
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Die Kölner Haie
Das "Hänneschen
- Theater"
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Im Jahre 1802 gründete der Schneider Christoph Winters
das "Hänneschen-Theater" in Köln - die erste ortsfeste Puppenbühne
im deutschsprachigen Raum. Seitdem ist das Spiel mit den Stockpuppen eine echt "kölsche"
Institution: Neben dem Namensgeber, dem "Hänneschen", gehören dessen ewige
Verlobte, das "Bärbelchen", die Kölner Originale "Tünnes und
Schäl" sowie der Speimanes zu den wichtigsten Figuren der Knollendorfer Sippschaft.
Soziale Gegensätze existieren hier nicht, dennoch bietet sich reichlich Konfliktstoff
an, der nicht selten zu einer handfesten Prügelei führt.
Nachmittags werden Kinderstücke, abends ein Programm für Erwachsene gespielt. Im
Karneval finden im "Hänneschen" die beliebten "Puppensitzungen" statt.
In allen Aufführungen des Volkstheaters wird Mundart gesprochen, Kenntnisse der Kölschen
Sprache sind daher für die Besucher von Vorteil
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Weihnachtsmarkt in Köln
Und die Geschichte vom Weihnachtsmann
Kölsch, nicht
nur eine Sprache, sondern auch
eine besondere
Lebensart
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Wer kein Kölsch sprechen kann, der kann es doch immerhin
trinken. In der "Kölschen Weetschaft" findet auch der Fremde sehr schnell Kontakt.
"Jeck loß Jeck elans", sagt der Kölner, und in seiner singenden Sprache
meint er damit "jeder nach seiner Fasson". Individuelle Freiheit geht dem Kölner
über alles. Damit respektiert er sich und den anderen. An Stelle der Hierarchie tritt
die Gemeinschaft der Gleichwertigen. Man lebt und lässt andere leben. Das schafft ein
Klima neidloser Geselligkeit. So kommt es, dass diese Stadt sich auch in der Hektik unserer
Zeit auf Gemütlichkeit und "Spaß an d'r Freud" versteht. Das ist nicht
allein der Karneval, der einmal im Jahr ganz Köln singen, tanzen und lachen lässt.
Das ist auch das Leben in den immer noch zahlreichen "Kölschen Weetschaften".
Hier kennt der "Köbes" (wie man den Kellner in seinem blauen Wams nennt) fast
jeden seiner Gäste. Hier Sitz man auf Tuchfühlung, und auch der Fremde bleibt selten
allein. Nicht zuletzt deshalb entwickelt sich in den engen Gassen der Altstadt zwischen Heumarkt,
Dom und Rhein immer mehr ein Viertel der Entspannung und Unterhaltung, das vom französischen
Feinschmeckerlokal bis zum englischen Pub und zum Kölschen Weinwinkel eine breite Pakette
von Gaumenfreuden bereithält.
Kölsch, nicht nur Sprache und Lebensart sondern auch Bier
Kölsch im heutigen Sinne gibt es, im Gegensatz
zur geläufigen Meinung, erst seit ungefähr 100 Jahren. Gebraut wird in Köln
allerdings schon seit dem 9. Jahrhundert, doch das Resultat des damaligen Brauens hatte mit
dem heutigen Bier nicht viel zu tun. Es wurde Gruit-Bier (Kräuterbier) genannt und das
nicht ohne Grund. Statt des damals noch unbekannten Hopfens wurden spezielle Kräuter (von
Schafgabe über bittere Wurzeln und Rosmarin bis Eichenrinde) verwand. Auch manipulierte
man die Geschmacksrichtung mit Ingwer, Kümmel, Anis oder Wacholder. Aber selbst damals
gab es schon die von der Obrigkeit erhobene Gruitsteuer.
Ab dem 15. Jahrhundert wurde dann der Hopfen für das Bier entdeckt. Der größte
Vorteil dieses in Köln Keutebier genannten Hopfenbieres war nicht nur der Geschmack sondern
die lange Haltbarkeit des Bieres. Zuerst gab es natürlich ärger mit der Brauerzunft.
Wer hat schon gerne überlegene Konkurrenz, und der Obrigkeit gefiel es auch nicht, weil
auf Hopfen keine Steuern zu zahlen waren. Doch das alles änderte sich bald, Steuern wurden
erhoben und die Keutebier-Brauer wurden als Unterorganisation der Brauerzunft anerkannt. Im
16. Jahrhundert wurde zum ersten Mal untergäriges Bier gebraut. Dieses setzte sich in
Köln aber (bis Heute) nie vollständig durch. Es wurde sogar zeitweilig verboten untergäriges
Bier zu brauen, weil aufgrund des milden Kölner Klimas nicht selten bereits schlecht gewordenes
Bier in den Verkauf kam.
Im 19. Jahrhundert wurde dann "Wiess" gebraut, der Vorläufer des heutigen Kölschs.
Im Gegensatz zum Kölsch war es noch unfiltriert und somit trüb.
Kölsch im heutigen Sinne wurde dann ab Ende des 19. Jahrhunderts gebraut. Laut Darstellung
der Garde-Brauerei wurde das erste "Kölsch" überhaupt im Jahre 1892 in
Dormagen, in der damals noch im Privatbesitz befindlichen Vorgängerbrauerei von Garde,
gebraut. Verbrieft ist hingegen, dass in der Sünner-Brauerei seit 1906 Kölsch produziert
wird und im Jahr 1918 zum ersten Mal mit dem Begriff "Kölsch" für das helle,
obergärige Bier von Sünner geworben wurde.
Durch die Erfindung der Kältemaschinen von Linde wurde Ende des 18. Jahrhunderts Bier
erstmals im industriellen Maßstab hergestellt. Auch in Köln wurden immer mehr große
Aktien-Brauereien gegründet, die überwiegend untergäriges Bier produzierten.
Hierdurch wurden immer mehr obergärig brauende Hausbrauereien verdrängt, Kölsch
spielte auf dem Kölner Biermarkt nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Dies änderte sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Kölner
bevorzugten ihr obergäriges Bier und verdrängten durch die Nachfrage die untergärigen
Biere aus Köln. Interessant ist, dass fast alle sogenannten Kölsch-Brauereien auch
Export, Pils und Alt im Angebot hatten und teilweise auch noch haben. Dennoch kommen einem
Bezeichnungen wie "Reissdorf Pils" oder "Sester Alt" nur schwer über
die Lippen.
Die Europäische Union verlieh Kölsch, als einziger Biersorte überhaupt, den
Status einer geografisch geschützten Angabe, d.h. Kölsch befindet sich jetzt auf
der gleichen Ebene wie etwa Champagner oder Cognac.
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Was für ein Bier ist Kölsch?
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Bierart |
obergärig |
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Stammwürzgehalt |
durchschnittlich 11,3 % |
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Alkholgehalt |
ca. 4,8 vol % |
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Charakteristik |
ganz hellgelbfarbenes, hopfenbetontes Bier. |
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Brauprozess |
Gärung bei Temperaturen zwischen 15 und 20
Grad Celsius; |
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Verbreitung |
konzentriert auf den Regierungsbezirk Köln |
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Verbraucherverhalten |
Kölner Nationalgetränk, je zur Hälfte
Fass- |
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Geschichte |
Brautradition seit 874; im Jahre 1250 gab es bereits |
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Bierpflege |
wird aus zylindrischen Gläsern "Kölsch-Stangen"
mit einem |
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Sonstiges |
einzige Biersorte mit rechtlich definiertem herkunftschutz; |
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alles übers Kölsch
- Was ist ein Köbes?

Kölns
kleinstes Brauhaus und kleinste Website
Quelle = www.koelsch-net.de
Link zu Kölner Brauhäusern und Kneipem
Ein Videoclip - Kölsch für Anfänger -
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Köln Im Deutschland Panorama.de
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