Fortsetzung 2 der Kölninformationen
Der Kölner Zoo
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Akademie für uns kölsche Sproch
Karneval in Köln

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Alle Versuche, dieses Phänomen
beschreiben zu wollen, müssen unzulänglich bleiben. Karneval in Köln - das ist
eine Volksbewegung, ein Zustand, ein Fieber, in dem sich die ganze Stadt befindet. In der "Fünften
Jahreszeit" , die am 06.Januar beginnt und am Aschermittwoch endet, sind die Kölner
mit ihrem Frohsinn und mit Freude am Leben einfach noch eine ganze Portion Kölschen. 150
Karnevals Gesellschaften wie die Vereine und Clubs feiern in närrischen Sitzungen und
Bällen kostümiert oder in großer Abendrobe.
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Warum die Karnevals - Session nie gleich lang ist.
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Karneval hat feste Bezugspunkte. Diese finden sich in der katholischen
Kirche. Der eigentliche Sitzungskarneval beginnt streng genommen mit dem Dreikönigstag
am 06. Januar. Und "Fastnacht" (die Nacht vor Fastenbeginn) endet immer 40 Tage vor
Ostern. Und Ostern wiederum ist immer am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Darauf
haben sich alle Christen irgendwann mal geeinigt. Dieser Frühjahrsmond kann aber - je
nach Mond-Phase - auf ganz unterschiedliche Termine fallen.
"So sind sowohl Aschermittwoch als auch Ostern nie an einem bestimmten Tag, sondern variabel".
Fest steht nur: Ostern ist immer in der Zeit zwischen dem 22. März und dem 25. April -
und sechs Wochen vorher endet die Session. So ist 2005 die Session drei Tage kürzer als
2002 und um weitere drei Tage kürzer 2008. Dann ist Aschermittwoch schon am 06. Februar.
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Warum gibt es in Köln ein männliches
Karneval - Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau?
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Der "Kölner Bauer" ist eine traditionelle Symbolfigur
der Kölner Geschichte. 1422 kommt er in einem Reimgedicht vor, um 1450 personifiziert
er Köln als Mitglied des "Reichsbauernstandes" was vielleicht aus Colonia =
Colonus = Kolonisator = Bebauer = Bauer = Erbauer hergeleitet ist. Mit seinem Dreschflegel
ist er Schildhalter des Reischswappesns, später des Stadt-Wappens. Um 1580 tritt neben
den Bauer die "Kölner Jungfrau", wohl als Sinnbild der unversehrten und freien
Stadt Köln. Köln war stolz darauf, aus eigenem Willen nur dem Kaiser getreue, aber
gleichwohl von ihm freie Reichsstadt zu sein. Ein Wahlspruch für den Bauern hieß:
"Halt faß am Rich, do kölsche Boor - un mag et falle söß of soor".
Vom ersten Rosenmontagszug 1823 an gehören Bauer und Jungfrau zur karnevalistischen Kulisse:
von der Mitte des vorigen Jahrhundert ab als ständige Begleiter des "Prinzen Karneval"
( Dreigestirn) Die Darstellung der Kölner Jungfrau im Karneval war von Anfang an eine
Männerrolle; nur zwei mal, 1938 und 1939 wurde sie von Frauen verkörpert.
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Hier geht es zur Karnevalsgesellschaft
Alt - Köllen vun 1883 e.v.
Rosenmontag 1982![]()
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