WILLY SCHARNOW-STIFTUNG
Länderkunde-Seminar Ägypten 22.- 29. August 2002 ,
Robinson Club Soma Bay

Eine Reisebeschreibung von Marianne Stenzel und Hagen Hoffmann
Herzogenrath / Köln, 18. September 2002
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WILLY SCHARNOW-STIFTUNG
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Länderkunde-Seminar Ägypten 22.- 29.
August 2002 |
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Reisebeschreibung
Diese Reisebeschreibung kann nur einen kurzen und allgemeinen Überblick des Seminars vermitteln
und soll den Ablauf und Inhalt in wenigen Zeilen beschreiben.
Die Diavorträge von Dr. Ralph Quadflieg waren wie immer so brillant und fesselnd, aber
auch vielseitig und umfangreich, sodass eine Wiedergabe seiner Vorträge einer wörtlichen
Wiederholung gleich käme und daher nicht möglich ist. Außerdem sprachen seine
exzellenten Dias ihre eigene Sprache.
Donnerstag, 22. August 2002
Ab 9:30 trafen sich die Seminarteilnehmer zum Check in am Frankfurter Flughafen im Terminal
D Abflug nach Ägypten / Hurghada mit AERO LLOYD Flug YP 4272 war um 11:45 Uhr.
Frau Sandra Fändrich von der WSS sowie der Seminarleiter Herr Dr. Ralph Quadflieg begrüßten
uns. Etliche Teilnehmer kannten sich bereits von früheren Seminaren oder Inforeisen.
Pünktlich hob der Flieger ab und landete gegen 17 Uhr. Ein örtlicher Mitarbeiter
nahm uns in Empfang und erledigte die Visum-Formalitäten. Danach ging es auf direktem
Weg nach Ras Soma in den Robinson Club.
Bei einem Willkommensdrink checkten wir ein und bezogen unsere Zimmer. Danach trafen sich die
Teilnehmer zur Einführung und allgemeiner Vorstellung.
Ein gemeinsames Abendessen und ein Absacker an der Bar mit einem Schlangenbeschwörer beendeten
den Tag.
Freitag, 23. August 2002
09:00 Uhr
Seminar Einstieg: 5000 Jahre Kultur am Nil - die Geschichte Ägyptens im Diavortrag von
und mit Ralph Quadflieg.
Kein anderes Land hat die Menschen seit Generationen so beschäftigt und fasziniert wie
das am Nil. Wie haben die alten Ägypter gelebt? Woran haben sie geglaubt? Was ist das
Geheimnis der Hieroglyphen und der Mumien? Gibt es den mysteriösen Fluch des Pharao wirklich?

Ägypten - Geschenk des Nils", so beschreibt Herodot das immer noch geheimnisumwobene Land der Pharaonen und Pyramiden. Der Nil war und ist lebensnotwendig für Ägypten und entschied über fruchtbare Jahre oder Hungersnöte. Durch seine jährliche Überschwemmung brachte er fruchtbaren Nilschlamm, der das sonst öde Land wirtschaftlich machte. Der Nil bestimmte auch das Leben der alten Ägypter, sie studierten und analysierten ihn mit großer Sorgfalt. Die meisten Dörfer befanden sich am Nil, da hier eine gute Wasserversorgung zu erwarten war. Durch zwei riesige Wüstengebiete im Osten und Westen eingeschlossen und nach Süden und Norden hin von Gebirgen bzw. dem Mittelmeer eingeschlossen, waren große Teile Ägyptens vor feindlichen Angriffen geschützt. So konnte sich eine herausragende Kultur entwickeln, die noch heute unvergessen und voller Rätsel und Geheimnissen ist.
10:30 Uhr
Clubrundgang, Einführung in die Robinson Philosophie
Petra zeigte uns den Robinson Club und seine Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten.
Hobbykat-Segeln, Schnorcheln und Tauchen am Haus-Riff sind die Highlights des Clubs
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14:00 bis 18:00 Uhr
Diavortrag...........Südägypten
- Sehenswürdigkeiten im 1. Katarakt
...............................Oberägypten - Die klassische Nilkreuzfahrt Assuan - Luxor
...............................Von Dendara nach Gizeh - Mittelägypten und das alte Reich
Ältägypten - 1. Katarakt
Das Werden des Reiches folgte dem Wesen des Raumes, den der Nil als Lebensader durchströmt.
Vom nördlichsten (1.) Katarakt bis zum Meer fand Ägypten bereits mit der Gründung
die natürlichen Grenzen, in denen es ruhen und sich selbst genügen durfte. Der Nil
nährte und band Leben und Denken. Er weist nach Norden, und so schaute lange der Ägypter
über den 1. Katarakt kaum wesentlich zurück, er mündet ins Meer, das Ägyptens
Welt begrenzt ebenso wie die felsigen Talränder, hinter denen Wüsten wiederum die
Welt beenden. Auf die Mitte des Niltales sammelten sich die Völker, "herabsteigen"
bedeutete Heimkehr aus der Fremde, wer Norden meinte, sagte "stromab" und für
Süden "stromauf". Nur der Nil hatte die rechte Richtung, Euphrat und Tigris
dagegen flossen für den Ägypter verkehrt. Der Nil schuf eine in sich geschlossene
geschichtliche Welt, die sich selbst Mitte war, Mitte der Völker, Mitte der Erde. Und
wie er dieser Welt Dauer verlieh, war alles, was in ihr geschah, für Dauer gestiftet.
Die Schöpfung des Kalenders bezeugt es ebenso wie das unkriegerische, durch Jahrtausende
kaum ernsthaft bedrohte Wesen, eine Verwaltung auf lange Sicht, Bauten aus Stein, Statuen aus
Basalt und Diorit, der Glaube an das Fortleben, der Gedanke an die Ewigkeit. Dauer aber bedurfte
der genauen Ordnung des Diesseits, Ordnung der Gemeinschaft der Menschen, denen der Strom dann
ein beständig gesichertes Dasein verlieh. Ein Leben sozialer Sicherheit entfaltete sich,
nicht gefährdeter und gefährdender Freiheit. Die höchste Idee war die "Maat",
die große Ordnung, die den Dingen und Wesen und ihren Bezügen innewohnt: dem Menschen,
der Familie, dem Staat, der Welt, den Göttern, dem Kosmos. Die Maat verbürgte die
Dauer des Daseins.
Alles Tun, Wirtschaft, Staat und Kult, diente der Maat. Der König war dafür verantwortlich.
An der Spitze des Irdischen verknüpfte er - selbst Horus - die Menschen mit den nicht
menschlich gesehenen Göttern Staat und Kult waren identisch, Staatsdienst war Gottesdienst.
Dem Gott (= König) gehörte alles. Priester und Beamte vertraten nur den Einen, in
Tempel und Palast (Pharao = das große Haus). Der Pharao teilte Aufgaben, Ränge und
Würden zu; von seiner Leitung hing die Maat ab, das in der göttlichen Ordnung recht
gelebte Dasein, das sich nach dem Tode fortsetzte als ein Leben in Dauer. Es bedurfte nur aller
Voraussetzungen des bisherigen Lebens: Körper, Haus, Speise, Kleidung, Gefolge, Umwelt.
Der Pharao schritt auch dort voran, und die Fortdauer der Menschen hing von der seinen ab.
Was man für das ewige Leben tun konnte, musste man zuallererst für das Fortdauern
des Pharao und sein unzerstörbares Haus des Todes tun. Aber auch der einzelne lebte für
sein festes Grab, und die Hinterbliebenen sorgten, dass der Körper des Toten, zur Mumie
sorgsam behandelt, unzerstört die Zeiten überdauerte.
Die klassische Nilkreuzfahrt
Der Nil ist 6671 Kilometer lang und durchfließt sieben Länder Afrikas, bevor er
östlich von Alexandria in das Mittelmeer mündet. Die Schiffe verkehren jedoch derzeit
nur auf dem kleinen Abschnitt zwischen Luxor und Assuan. Die Anschläge in Luxor und Kairo
im Jahr 1997 sind nicht vergessen, und die Strecke durch Mittelägypten ist immer noch
wegen gelegentlicher Scharmützel zwischen Islamisten und der Polizei gesperrt.
Kaum ein Strom hat die Fantasie der Menschen seit jeher so beflügelt wie der Nil. Die
Bibel berichtet, an seinen Ufern habe eine Pharaonentochter in einem Weidekörbchen Moses,
den späteren Führer und Gesetzgeber der Israeliten, gefunden. Herodot, der "Vater
der Geschichtsschreibung", erlag dem Zauber des Nils ebenso wie Alexander der Große
und später Cäsar und Napoleon.
Auch heute lassen sich viele Reisende vom längsten Fluss Afrikas einnehmen, etwa an Bord
eines Kreuzfahrtschiffes auf dem Weg von Luxor nach Assuan. Der Nil, wie ihn die Touristen
in Ägypten kennen lernen, entsteht bei Khartum im Sudan aus dem Zusammenfluss von Blauem
und Weißem Nil. Er ist die Lebensader Ägyptens, dessen Fläche zu 96 Prozent
aus Wüste besteht. Der Nil war den Ägyptern stets heilig. Wenn der fruchtbare Schlamm
über die Ufer trat, war eine gute Ernte gesichert. Heute funktioniert dieses Prinzip nicht
mehr ganz so. Seit dem Bau des Assuan-Hochdamms in den Jahren 1960 bis 1971 wird zwar zwei-
bis dreimal jährlich geerntet. Aber der Schlamm bleibt aus, und die Böden müssen
jetzt künstlich gedüngt werden."
Von der Vielzahl der Sterne sollten sich Nilreisende bei der Buchung nicht blenden lassen.
"Europäern wird empfohlen, keine Schiffe zu buchen, die unter vier Sterne haben".
"Drei-Sterne-Schiffe haben in der Regel nicht den Standard, den etwa Hotels dieser Kategorie
an Land bieten würden." Da gebe es sehr oft Reklamationen. Viele Veranstalter würden
im Katalog daher auch eigene Einschätzungen geben und die Zahl der Sterne senken.
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Karnak
Karnak sollte man zweimal erleben. Zuerst am Tag, um sich einen Überblick über die
gigantische Anlage zu verschaffen und man sollte abends die Sound and Light Show nicht verpassen.
An der Kasse sind die Zeiten für die deutschsprachigen Veranstaltungen angeschlagen. Ein
Höhepunkt ist der große Säulensaal, welcher von Sethos.I begonnen und seinem
Sohn Ramses II. vollendet wurde. Es handelt sich um 134 bis zu 24 Meter hohen Säulen.
Wir besuchten Karnak fast immer über die Mittagszeit. Das hat zwar den Nachteil, dass
es etwas heisser ist, aber dafür hat man die Anlage fast für sich alleine und ein
schattiges Plätzchen zwischen den Säulen und Pylonen ist immer schnell gefunden.
Am heiligen See besteht auch die Möglichkeit einen Kaffee, oder eine Cola (Wasser) zu
kaufen und sich ein wenig zu erholen. Die Preise sind allerdings gepfeffert und handeln haben
die Betreiber hier nicht nötig, denn die Touristen zahlen jeden Preis.
Das alte Reich
Zu der damaligen Zeit wurden die Häuptlinge der einzelnen Provinzen durch Beamte, die
direkt von der königlichen Residenz abgeordert wurden , ersetzt. Diese Verwaltungsprovinzen
bezeichnet man als Gaue, die systematisiert wurden. Das politische und wirtschaftliche Machtzentrum
lag in Unterägypten, in der Nähe des heutigen Kairo, in Memphis. Zu Ende der 3. Dynastie
und zu Beginn der 4. Dynastie werden in den einzelnen Gauen, bzw. in den Verwaltungsprovinzen
zunehmend kleinere Pyramiden errichtet, welche die königliche Präsenz des Pharaos
unterstreichen sollten.
Nach dem gemeinsamen Abendessen besuchten wir das Theater und danach die Bar am Stern.
Samstag, 24. August 2002
.............................................Halbtagesausflug nach Hurghada
.............................................Besichtigung der Hotelanlagen Iberotel Club Makadi Oasis
Der Hotelchef führte uns durch die weitläufige und schöne Hotelanlage. Das Familienhotel
mit seinen 323 Zimmern war so gut wie ausgebucht.
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und Makadi Beach
Auch hier wurden wir vom Chef des Hauses sehr
freundlich begrüßt und durch die fünf Sterne Hotelanlage geführt. Auch
diese Anlage mit ihren 313 Doppelzimmern und 4 Suiten war ausgebucht.
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Hurghada
Da die ausführliche Besichtigung der beiden Hotelanlagen viel Zeit beansprucht hatte,
war der Aufenthalt in Hurghada nicht all zu lang. Es gibt aber auch nicht viel zu sehen obwohl
Hurghada der bekannteste Badeort am Roten Meer ist. Noch vor 20 Jahren standen nur wenige Hütten
und Baracken in dem kleinen Hafenort und heute bieten zahlreiche Hotels Platz für über
800.000 Touristen, die jährlich in Hurghada Ferien machen. Viele Hotels liegen jedoch
nicht unmittelbar am Strand. Man sollte daher die Hotelbeschreibung gut studieren.
Und es wird noch weiter gebaut.
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Fünfmal am Tag ruft der Muezzin mit "Allah u akbar" (Allah ist groß) die Gläubigen zum Gebet, auch wenn die meisten Ägypter nur zum großen Freitagsgebet in der Moschee zusammenkommen. Dem Gebet geht eine rituelle Waschung voraus. Nicht-Muslime sind in den Moscheen außerhalb der Gebetszeiten willkommen. Sie müssen wie die Gläubigen die Schuhe ausziehen. Frauen werden nur mit Kopftuch eingelassen. Mit Shorts und schulterfreiem Hemdchen müssen auch Männer draußen bleiben.
Sonntag, 25. August 2002
.................................................Diavortrag Kairo und das Nildelta
.................................................Ägypten als Saharastaat - Wüsten, Oasen, Gebirge
Kairo und das Nildelta
Kairo ist für Ägypten eine eher junge Stadt. Vor Kairo war 3100 v. Chr. Heliopolis
die Hauptstadt des ersten vereinten Königreichs, das von Ober - bis Unterägypten
reichte. Danach war Memphis die Waage beider Länder, die Metropole. Im heutigen Alt-Kairo
befindet sich der Ort Cheri-aha, an dem die feindlichen Brüder Horus und Seth miteinander
gekämpft haben sollen. Die Griechen gründeten zwischen 98 und 117 n. Chr. eine erste
Siedlung, die sie Babylon nannten. Die Römer legten ein Kastell an, das 641 n. Chr. durch
die Araber unter Amr Ibn al-As erobert wurde.
Kairo ist Ägyptens Hauptstadt und mit 16 Mio. Einwohnern (vermutlich sind es weit mehr)
die größte Stadt der arabischen Welt. Besonders beeindruckend ist der Verkehrslärm
- in Ägypten gilt das Motto "Wer hupt, hat Vorfahrt".
Kairo ist aber auch eine uralte islamische Stadt mit unzähligen Moscheen.
Ihre heutige Bezeichnung - Al-Kahira - "die Siegreiche"- trägt sie seit 969.
Bekannt sind vor allen die Alabastermoschee, die in der Zitadelle von Kairo liegt, und die
879 errichtete Ahmed-ibn-Tulun-Moschee, die größte Moschee Kairos und die drittgrößte
der Welt.
Unbedingt besuchen sollte man das Ägyptische
Museum
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Zitadelle und Mohammed Ali-Moschee
Die Zitadelle wurde nach dem Vorbild syrischer Stadtfestungen 1176 unter Salah ed-Din auf einem
Ausläufer der Moqattam-Berge (aus denen die Steine für die Pyramiden gebrochen wurden)
begonnen und in den folgenden Jahrhunderten immer wieder erweitert.
Das dominierende Bauwerk der Zitadelle ist die gewaltige auch als Alabastermoschee bekannte
Mohammed Ali-Moschee (19. Jh.). Hoch über der Stadt sollte sie Ägyptens neues Selbstbewusstsein
demonstrieren. 82 m ragen die Minarette empor, und eine mächtige Kuppel schwingt sich
zu einer Höhe von 52 m auf.
Von der Terrasse vor der Mohammed Ali-Moschee genießt man einen wunderbaren Blick auf
die zu Füßen der Zitadelle liegenden Moscheen und den mittelalterlichen Stadtkern.
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Der Nil
Der Nil durchfließt Ägypten von der Republik Sudan kommend auf einer Länge
von circa 1 545 Kilometern in nördlicher Richtung bis zu seiner Mündung in das Mittelmeer.
Die Gesamtlänge des Nils beträgt 6 671 Kilometer. Von der Südgrenze des Landes
bis nach Kairo fließt der Nil durch ein nach Norden breiter werdendes Tal. Südlich
der Stadt Idfu ist das Niltal kaum mehr als drei Kilometer breit, zwischen Idfu und Kairo weitet
es sich auf etwa 23 Kilometer. Im Grenzgebiet zwischen Ägypten und der Republik Sudan
liegt der Nassersee, zu dem der Nil durch den Bau des Assuan-Hochdammes aufgestaut wurde, um
die Abflussmengen zu steuern. Der See ist etwa 480 Kilometer lang und maximal 16 Kilometer
breit. Nördlich von Kairo beginnt das Nil - Delta mit zahlreichen Kanälen und Mündungsarmen.
Am Mittelmeer ereicht das Delta eine Breite von ca. 250 Km. Die beiden wasserreichsten Mündungsarme
heißen Rosette (arabisch Rashit) und Damiette (arabisch Dumyat). Aufgrund der früher
großen Mengen von den Flussarmen abgelagerten Schlammes ist diese Region die fruchtbarste
des Landes. Durch den Assuan-Hochdamm wird die mittlere Abflussmenge des Nil herabgesetzt,
wodurch mehrere Ernten im Jahresverlauf möglich sind.
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Das Nildelta aus 830 Km Höhe |
Die ökologischen Auswirkungen der schwerwiegenden
Eingriffe in den Naturhaushalt des Niltales sind drastisch. Die überaus hohe Verdunstung
des Stausees kann das lokale Klima beeinträchtigen. Die Regulierung der Wasserführung
verschlechtert die Bodenqualität, da die Überflutung der ufernahen Bereiche mit fruchtbarem
Nilschlamm ausbleibt. Im küstennahen Deltagebiet ist die Versalzung des Bodens ein bedeutendes
Problem. Außerdem ging die Fischerei im Mündungsbereich wegen der Nährstoffverarmung
des Nilwassers zurück. In der Nähe der Küste befinden sich im Deltagebiet vier
flache Brackwasserseen. Ein weiterer größerer See, Birkat Qarun, liegt am Rand der
Libyschen Wüste nördlich der Stadt El Faiyum (Faijum).
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Ägypten als Saharastaat
Die Arabische Republik Ägypten (zwischen 1958 und 1971 Vereinigte Arabische Republik)
liegt im Nordosten Afrikas. Ägypten grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an Israel
und das Rote Meer, im Süden an die Republik Sudan und im Westen an Libyen. Zu Ägypten
gehört außerdem im Nordosten auch die vom Suezkanal durchschnittene Landbrücke
nach Asien mit der Halbinsel Sinai.
Ägypten besteht im wesentlichen aus fünf naturräumlichen Gebieten:
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- Die Libysche Wüste im Westen
- Die Arabische Wüste im Osten
- Das vom Nil in das Wüstenplateau eingeschnittene Niltal
- Das etwa 22 000 Quadratkilometer große Nildelta nördlich von Kairo
- Die Halbinsel Sinai
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Der späte Nachmittag stand für eigene Erkundungen zur Verfügung
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Montag, 26 August 2002
6 Uhr 30 Abfahrt zur 2 tägigen Exkursion nach Luxor
In einer Kolonne von über 30 Bussen fuhren wir in aller Frühe von Ras Soma nach Luxor
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Teben-West - Tal der Könige -
Im Westen lag für die alten Ägypter das `Königreich des Westens`, in das der
Verstorbene durch Osiris am Tag des Totengerichts aufgenommen würde. Der Tote würde
dabei dem Lauf der Sonne folgen, die, wenn sie untergegangen ist, aufersteht. Diese beiden
zentralen mythologischen Vorstellungen, das Totengericht Osiris und der Kreislauf der Sonne,
sind in allen Grabstätten und Tempelanlagen in der Nekropole von Theben gegenüber
den Städten Luxor und Karnak auf dem Westufer des Nils gegenwärtig.
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Mit der Entdeckung des Tutanchamun-Grabes im Jahre 1922 erkannte ein staunendes Publikum erstmals das ganze Ausmaß des Reichtums und der Macht der Pharaonen. Das Grabmal des Knabenkönigs bot einen einmaligen Blick in die ferne Vergangenheit. Dieses Tal war einst angefüllt mit den Königen, Königinnen und Königskindern, mit den Höflingen und verhätschelten Schoßtieren dreier Dynastien aus fünf Jahrhunderten - und der größten Anhäufung von Gold und Silber in der antiken Welt.
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Mag Tutanchamun im Leben auch wenig gesegnet
worden sein: Im Tode lachten ihm die Sterne, denn er blieb jahrtausendelang einigermaßen
ungeschoren. Seinen Kollegen war das Glück weit weniger hold. Ihre Gräber wurden
mit ganz wenigen Ausnahmen über 3000 Jahre lang ausgeraubt, geplündert, zerschlagen
und von Neugierigen verunziert. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung grenzt es
schon fast an ein Wunder, dass überhaupt welche Spuren ihrer Existenz erhalten geblieben
sind.
Dennoch gibt es diese Spuren in Hülle und Fülle, wenn auch nur fragmentarisch. Die
Archäologen von gestern und heute haben eine gewaltige Materialsammlung zusammengetragen,
und so erzählt ein jedes der mindestens 80 großen und kleinen Monumente, der reich
verzierten Gräber wie der hastig angelegten Gruben im Tal mehr oder weniger beredt seine
ureigene Geschichte - von Königen, Priestern und Adligen, von Ritual und Magie, von pharaonischem
Dünkel und menschlicher Habsucht.
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Deir el-Bahari
Das Tal von Deir el-Bahari liegt auf der anderen Seite des Tals der Könige und erstreckt
sich über eine Fläche von 2 km am Fuße der thebanischen Berge. Hier wurden
von Mentuhotep, Hatschepsut und Thutmosis III. drei Tempel errichtet.
Der Tempel der Pharaonin Hatschepsut, der auch den Namen zeser-zeseru, "der Erhabenste
der Erhabensten" trug, ist zweifellos das eindrucksvollste Bauwerk des westlichen Thebens.
Es lehnt sich an die Felswand an und wurde in drei Terrassen angelegt, die durch Rampen miteinander
verbunden sind. Der Architekt Senenmut fügte den Tempel einzigartig in die Landschaft
ein - selten bilden Bauwerk und Natur eine solche architektonische Einheit wie in diesem Fall.
Der Tempel wurde genau auf der (verlängerten) Achse des Amun-Tempels von Karnak errichtet.
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Kolosse von Memnon
An der von den Nekropolen im Tal der Königinnen bzw. von Medinet Habu zum Nil zurückführenden
Straße erheben sich weithin sichtbar links (nördlich) in den Feldern die Memnonkolosse
als Wahrzeichen des thebanischen Westufers. Sie sind aus einem sehr harten gelbbraunen Kieselsandstein
gearbeitet, der sich in den Sandsteingebirgen oberhalb von Edfu eingelagert findet. Beide Statuen
stellen Amenophis III. dar, der auf einem würfelförmigen Thron sitzt. Kein Besucher
der Totenstadt von Luxor kommt um sie herum. Wie große Wächter stehen oder vielmehr
sitzen die beiden Riesenstatuen direkt an der Hauptstrasse, die zum einzigen Billettschalter
der Altertümer Thebens führt. Doch der Anblick der beiden Kolosse ist noch immer
gratis.
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Der Totentempel des Amenophis III., dessen Eingang sie etwa 1380 v.Chr. schmückten, ist
bis auf geringe Reste verschwunden. In der römischen Kaiserzeit hielt man sie für
Statuen des äthiopischen Königs Memnon, des Sohnes der Eos und des Tithonos, der
im Trojanischen Krieg von Achill getötet wurde. Der südliche Koloss ist besser erhalten
als der nördliche. seine Höhe beträgt jetzt 15,95 m; der Sockel, auf dem die
Füße ruhen, ist 3,97 m hoch, aber nur teilweise sichtbar. Die Figur allein misst
15,95 m. Mit der links abgefallenen Krone mag die Gesamthöhe 21m erreicht haben. Am nördlichen
Koloss steht zur Linken des Königs seine Mutter Mutemwija, zur Rechten seine Gemahlin
Teje; zur Seite des Sitzes waren in vertieften Reliefs je zwei Nilgötter angebracht. Es
ist die berühmte `klingende Memnonsäule`, das Ziel vieler Reisender in der römischen
Kaiserzeit. Man hatte nämlich an dem zerbrochenen Koloss beim Aufgang der Sonne einen
eigentümlichen Klang beobachtet und spann nun die Sage aus, dass Memnon mit sanftem Klageton
seine Mutter Eos begrüße, deren Tränen (der Morgentaub) dann auf das geliebte
Kind hernieder fielen. Zahlreiche Inschriften in griechischer und lateinischer Sprache, in
prosaischer und poetischer Form, ziehen sich in erreichbarer Höhe um die Beine des nördlichen
Kolosses und bestätigen die Annahme, dass nur von ihm der wundervolle Klang ausging. Am
besten sind die Verse des `kaiserlichen Prokurators und Poeten` Asklepiodotes auf der Vorderseite
des Sockels.

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Medinet Habu Tempelanlage Ramses III.
Medinet Habu war der Jubiläums- und Totentempel von Ramses III. Zwar ist die Anlage stark
durch das Ramesseum inspiriert, sie unterscheidet sich aber vor allem durch die doppelte Befestigungsmauer,
die den ganzen Komplex umgibt. Nach dem Tode Ramses`III. installierten hier die Priester des
Gottes Amun ihre Verwaltung. Die Festung war auch die Residenz von Pharao Butehamun, der in
der 21. Dynastie die Königsmumien aus ihren Gräbern bergen ließ. Im Jahre 1895
wurde mit der Ausgrabung der Anlage begonnen.
Der Eingang, das Hohe Tor, erinnert mit seinen eckigen Türmen und seinen abgerundeten
Zinnen an eine orientalische Burg. Das Tor gehörte zu einer doppelten Umfassungsmauer,
die Ramses III. errichten ließ und die den gesamten Komplex mit zwei Tempeln, dem Königspalast
und den Anbauten von Wohnungen für Priester, Offiziere und Beamte, Magazinen und Stallungen
umgab. In der römischen Zeit wurde das ehemalige Heiligtum als Wohnanlage genutzt; die
Kopten legten im zweiten Hof des großen Tempels eine große Kirche an.
Die gesamte Anlage bedeckt eine Fläche von 8 ha. Ein zeitgenössischer Text aus der
Zeit Ramses`III. berichtet, dass 62 626 Kriegsgefangene für den Bau des Tempels eingesetzt
wurden.
Links hinter dem Tor liegen die Grabtempel der Gottesgemahlinnen Amuns, Königinnen und
Prinzessinnen der 25. und 26. Dynastie. Jede Kapelle hat einen Hof, an den sich ein Kultbildraum
anschließt



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Sound and Light-Show in Karnak
In Karnak ließen die Könige seit dem Ende des zweiten Jahrtausends im Laufe von
mehr als
20 Jahrhunderten Heiligtümer für ihren göttlichen Vater Amun-Re errichten, um
sich seiner Gunst zu versichern. Oft zerstörte ein Pharao die Bauwerke seiner Vorgänger,
um Platz für ein neues Heiligtum zu schaffen. Sie alle veränderten, verschönerten
und erweiterten über die Jahrtausende die Tempel von Karnak. Und Amun-Re, gegenwärtig
in der Goldstatue in einem kleinen Gebäude im Zentrum der Anlage, leuchtete in der Dunkelheit.
Zu der Anlage gehörten riesige landwirtschaftliche Flächen; unter Ramses III. waren
80 000 Menschen im und für den Tempel tätig.
In die inneren Kulträume durften nur die eindringen, die Priester waren oder in irgendeiner
Weise im Dienst des Gottes standen. Der Tempel, umgeben von einer hohen Mauer aus ungebrannten
Ziegeln, war kein Ort, wo Gläubige sich versammelten. Vielmehr war er eine heilige Stätte,
an der geheimnisvolle Zeremonien nach festen und komplexen Ritualen abgehalten wurden, um den
Zusammenhalt des Universums zu sichern.
Die Ägypter sahen von dem Tempel lediglich mächtige Tore und abweisende Mauern. Was
hätte sie mehr beeindrucken können?
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Übernachtung und Abendessen im Sonesta
St. George Hotel in Luxor
Schon nach der Ankunft in Luxor haben wir in diesem schönem Hotel, eines der 1. in Luxor,
unsere Zimmer bezogen.
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..............Die beiden Fotos hat Angela |
.......................Fischer gemacht |
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Dienstag, 27. August 2002
Der Luxor Tempel
Im Süden baute Amenophis III. den damals nur 195 m langen Luxor-Tempel, den man von Norden
her betritt - heute durch die später hinzugefügten Bauten. Der Tempel, geweiht der
Götterfamilie des menschengestaltigen, häufig auch widderköpfigen Weltenschöpfers
Amun, strotzt vor reich verzierten und dekorierten Wänden, Säulen und Götterbildern.
Ein Prachtboulevard mit Gärten und zahlreichen Statuen des Pharaos führten zu dem
knapp 3 km nördlich gelegenen Karnak -Tempel. Beachtenswert: Im Tempel liegt eine vielbesuchte
Moschee des vom Islam hochverehrten Heiligen Abu el-Haggag.
Seine letzte Erneuerung geht auf Nektanebus I. (30. Dynastie) zurück. Unmittelbar vor
dem Tempel ist der ehemalige Prozessionsweg sehr gut erhalten. Er führte zu einem sehr
großen Sandsteintor, von dem heute nur noch die Mauersohle besteht. Durch jenes Tor gelangte
man auf einen Vorhof mit einer kleinen römischen Kapelle, die während der Herrschaft
Kaiser Hadrians dem Gott Sarapis geweiht wurde. Der Tempel von Luxor wurde Ipet Resyt genannt,
was `südlicher Palast` bedeutet. Im weiteren Sinne war damit eine Art Wohnhaus gemeint,
den südlich gelegenen Palast, in dem die drei Götter residierten und wie Herrscher
die Dienste von Dienern, den Priestern, in Anspruch nahmen.
1881 legte der französische Ägyptologe Gaston Maspero den Tempel frei. Mehr als ein
Jahrhundert später entdeckten Arbeiter bei Sanierungsarbeiten im Hof des Amenophis III.,
dessen Säulen einzustürzen drohten, im Sand einen Meter unter der Erde ein Versteck
mit fünf sehr gut erhaltenen Königsstatuen des Neuen Reiches sowie rund 20 weiteren
Königs- und Götterstatuen aus verschiedenen früheren Epochen. Sie sind im Museum
von Luxor in einer nachgebildeten Grabstätte ausgestellt
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Stadtbesichtigung Luxor
Die am rechten Nilufer des Nils in einer weiten, von den Felswänden der östlichen
Wüstentafel umschlossenen Senke gelegene Stadt Luxor, Schwerpunkt des Fremdenverkehrs
in Oberägypten, nimmt einen Teil der alten ägyptischen Reichshauptstadt Theben ein
, die sich von hier noch viel weiter nach Norden, über das Heiligtum von Karnak hinaus,
sowie mit ihrer Totenstadt auf dem westlichen Nilufer bis weit in die Berge der Westlichen
Wüste hinein ausdehnte. In der Mitte des letzten Jahrhunderts war Theben nur ein Schatten
seiner selbst: eine kleine Ansiedlung, die sich an den Tempel Amenophis III. schmiegte, ein
Haufen Ruinen inmitten noch älterer Ruinen, gefährlich durch die Überschwemmungen
des Nil und die gefräßigen Kalköfen.
Luxor verdankt es dem Tourismus, dass seine Einwohnerzahl von 11000 Seelen im Jahr 1900 auf
heute 150000 gestiegen ist. Das Stadtzentrum hat sich rund um den Luxor-Tempel gebildet.
Darüber hinaus befinden sich hier auch die Ruinen der größten Tempelanlage
Ägyptens: der rund 3 km nördlich gelegene Karnak -Tempel. Ein Hauch von Ewigkeit
liegt über der Stadt. Ein Muss für jeden Ägyptenbesucher
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Das Paradies für Hobbyarchäologen heißt
Luxor. Die rund 700 Kilometer südlich von Kairo gelegene Stadt war zur Zeit der Pharaonen
die Hauptstadt des Landes. Hier ließen die berühmten Könige der 18. und 19.
Dynastie ihre Gräber anlegen.
Luxor trug im Laufe seiner Geschichte viele Namen. El Uqsor "Die Paläste", heißt
es erst, seitdem die Araber Ägypten einnahmen. Zuvor kannten die Griechen den Platz als
Thebai. Bis zum Beginn des Mittleren Reiches war Waset, wie es damals hieß, ein aus Lehmhütten
bestehendes Dorf. Mit der Vereinigung Ober -und Unterägyptens durch den Pharao Mentuhotep
I. begann der Aufstieg zur Hauptstadt des neuen Reiches. Zur Blüte trug der Lokalgott
Amun bei, der im Mittleren Reich zum Reichsgott, zum Sonnengott Re avancierte. Zu Ehren Amuns
wurden Tempel, Kapellen und Säulenhallen errichtet. Mit seiner Gemahlin Mut und ihrem
Sohn Chons, dem Mondgott, bildete Amun die göttliche Triade.
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Karnak Tempel
Zum Abschluss besichtigten wir noch einmal den Karnak Tempel, welchen wir bereits gestern in
der
Sound and Light-Show gesehen hatten.
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Nach einem Mittagessen ging es wieder im Konvoi nach Ras Soma
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Mittwoch, 28. August 2002
Seminar - Der Islam und Beiträge zur
aktuellen Situation im Nahen Osten
Wir erhielten einen Überblick über den Islam sowie die heutige Situation im Nahem
Osten. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung bis zum Gala - Dinner.
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Donnerstag, 29. August 2002
Rückflug nach Frankfurt um 12 Uhr 55
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