|
Köln/Herzogenrath. Eine Woche Agypten, Tag
für Tag. Marianne Stenzel und Hagen Hoffmann haben für touristik aktuell
festgehalten, wie sie und ihre 28 Counterkollegen Agypten mit der Willi-Scharnow-Stiftung
erlebten. "YP 2828 Hurghada ex Frankfurt.
Manche von uns kannten sich von früheren Seminaren. Ankunft 17 Uhr.
Die erste Station war der Robinson Club in Ras Soma, kurzer Check des Seminarprogramms,
abends stimmte uns ein ägyptischer Schlangenbeschwörer in der Clubshow auf
unser Reiseziel ein. Zweiter Tag: Wie haben die alten Agypter gelebt?
Was ist das Geheimnis der Hieroglyphen
und der Mumien? Seminarleiter Ralph Quadflieg referierte zu Geschichte und Kultur des
faszinierenden Landes. Die Philosophie von Robinson hat eine nicht ganz so lange Tradition.
Nur 100 Meter vom Strand entfernt gelegen,
lässt sich ahnen, was sie im Tauchdorado Rotes Meer bedeutet. Jede freie Minute
haben wir sie getestet.
|
Ein Diavortrag folgt. Südägypten,
Oberägypten, die klassische Nilkreuzfahrt Assuan - Luxor, von Dendara nach Gizeh,
Mittelägypten und das alte Reich lauten die Themen. Vier Stunden, nur kurze Pausen.
Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier. Ein bisschen aber schon: abends Theater
und die Bar am Stern.
Dritter Tag: Halbtagesausflug nach Hürghada. Das Iberotel Club Makadi Oasis schön
und weitläufig, so gut wie ausgebucht. Nicht anders das Makadi Beach. Für
Hurghada intensiv fehlte die Zeit, auch wenn es nicht viel zu sehen gibt. Viele Hotels
liegen nicht unmittelbar am Strand. Also: Hotelbeschreibung studieren! Und es wird
weiter gebaut.
Vierter Tag: Dias zu Kairo, dem Nildelta und zu Agypten als Sahara-Staat mit Wüsten,
Oasen und Gebirge. Gehört in jede Kairo-Reise: Alabastermoschee in der Zitadelle,
das Agyptische Museum, aber auch der mächtige Nil. Nachmittag war Robinson-Tag,
war auch nötig.
Fünfter Tag: Ab 6.30 Uhr im Konvoi mit 30 Bussen nach |
Luxor. Theben West, das Tal der Könige, Tempel
über Tempel, der von Pharaonin Hatschepsut war der eindrucksvollste. In Karnak
ließen die Könige über 20 Jahrhunderte lang für ihren göttlichen
Vater Amun-Re Heiligtümer bauen - beeindruckend. Wir sahen nach Einbruch der Dunkelheit
die Sound-and-Light-ShOw'.
Ubernachtet haben wir im Sonesta St. George Hotel in Luxor, eines der besten der Stadt.
Soviel Ehre: Agyptens Tourismusminister begrüßte uns, muss man sich mal
vorstellen.
Sechster Tag: Das Frühstück im Sonesta nimmt man auf der Terrasse ein, mit
Blick auf den Nil. Luxor mit seinen Tempeln und Monumenten ist der Besuchermagnet für
Oberägypten. Aber es hat auch enge Basargassen zum Bummeln und Feilschen. Auf
Karnak am Tag folgt Konvoi in die Nacht.
Siebter Tag: Lange kein Seminar gehabt: Religion und Kultur des Islam, die aktuelle
Situation im Nahen Osten.
|