Ostern - Osterhasen und Ostereier

Warum heißt Ostern - Ostern -
Bis heute gibt es zahlreiche Deutungen, es herrschen auch in Wissenschaftswelt

unterschiedliche Meinungen: Drei davon seien hier erwähnt:
1) Ostern kommt von "Ostara", der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin,
der Hase ist ihr als heiliges Tier zugeordnet. Sie soll den Hasen aus einem
Vogel geschaffen haben - aus Dankbarkeit bringt er nun die Ostereier. Womit der
Hase als Ostersymbol durchaus heidnischen Ursprung haben könnte.
2) "Ostern" kommt von Osten (Aufgang der Sonne), neuere Deutungen leiten die
Bezeichnung vom christlichen "hebdomada in albis" (Woche in weißen Kleidern)
ab und mit dem Althochdeutschen "eostarum" gedeutet. Auch diesem Erklärungsversuch
liegt die Vorstellung von Christus als der im Osten aufgehenden Sonne zugrunde.
3) Ostern kommt vom mittelhochdeutschen "Urständ" (Auferstehung).


Die Bedeutung des Osterhasens
In der byzantinischen Tieressymbolik ist der Hase ein Symbol für Christus.
Da er keine Augenlider hat schläft er mit "offenen Augen".
Ähnlich ist Jesus durch den Tod nicht für immer festgehalten worden.
Das Bild des Hasen wurde dem Osterbrot aufgeprägt in das ein Ei eingebacken war.
So entstand die Vorstellung vom Hasen der Eier legt.


Der Osterhase ist heute als österlicher Eierbringer bekannt.
Erste Belege für den Osterhasen aus dem Jahre 1678 sind von Georg Franck von Franckenau,
einem Medizinprofessor aus Heidelberg überliefert. Vor über dreihundert Jahren ist der Brauch im Elsass,
in der Pfalz und am Oberrhein entstanden. Die Verbindung zwischen Ostern und Osterhase

kann auf verschiedene Arten erklärt werden. Der Hase kommt im Frühjahr zur Futtersuche
in die Dörfer und Gärten und aufgrund des ungewöhnlichen Verhaltens, sich in Menschennähe
aufzuhalten, wird ihm gleichzeitig das Ablegen der besonderen Eier angedichtet. In Verbindung
steht damit das Frühlingserwachen der Tiere und Pflanzen in dieser Zeit.
In Zürich ist aus alten Aufzeichnungen der Osterhase als Eierbringer
überliefert. Dabei ist es von den Paten Brauch gewesen Kinder einzuladen, um mit ihnen den
Osterhasen zu jagen, d. h. es wurden die im Garten versteckten Eier gesucht.
Die bunten Eier wurden dabei dem Osterhasen zugeschrieben,
weil er viel flinker ist und die Hennen keine bunten, verzierten Eier legen konnten.
Damit geht dieser Brauch auf den Erklärungsnotstand der Erwachsenen gegenüber den Kindern zurück.
Denn die Hennen als Überbringer waren weniger glaubhaft als der Hase. Auch die Niedlichkeit des Hasen,
vor allem für Kinder lässt den Glauben an den Hasen immer wieder aufleben.
Dabei setzte sich der eierlegende Hase sich in Deutschland um die Jahrhundertwende durch
und konnte bei der städtischen Bevölkerung schnell überzeugen, denn die Landbevölkerung
bedurfte aufgrund der besseren Kenntnisse über die Hasen mehr Überzeugungskraft,
um an den Osterhasen zu glauben. Noch im vorigen Jahrhundert war der eierlegende
Osterhase in einigen Teilen Deutschlands, zum Beispiel im Harz, unbekannt.
Auch die christliche Deutung aus dem Psalm 104,18 ist möglich. In der Übersetzung

wird von Klippdachsen gesprochen, jedoch findet man in alten Übersetzungen auch die
Wörter Hase oder Kaninchen.
In Byzanz war der Hase in der Tiersymbolik ein Symbol für Christus.
Weiterhin steht der Hase als Zeichen der Fruchtbarkeit, was sich anhand der

griechischen Liebesgöttin Aphrodite und der germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Osterah,
denen ein Hase als heiliges Tier zugeordnet wurde, belegen lässt.
Die große Fruchtbarkeit beweist der Hase durch seine starke Vermehrung mit bis zu 20 Jungen im Jahr selbst.
Auch die Terminierung des Osterfestes lässt eine Verbindung zum Hasen zu.

Das Osterfest wird am ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes gefeiert und der Hase gilt als Mondtier.
Aus weltlicher Sicht, galt der Gründonnerstag als Abgabe- und Zinstermin für Schuldner an die Gläubiger.

Einerseits ist überliefert, dass die Gläubiger in Eiern oder Hasen bezahlt wurden.
Eine zweite Überlieferung sagt aus, dass der Schuldner bei Bezahlung seiner Schulden
ein freier Mann ist, der mit einem Hasen verglichen wurde, der nicht vom Hund gehetzt wird.
Doch der Osterhase ist nicht der einzige Überbringer der Ostereier. In anderen Gebieten

gilt der Hahn, der Kuckuck, der Storch, der Fuchs oder die Glocken als Überbringer der Eier.
In der Gegenwart kommt der Osterhase in vielfältigen Erscheinungen vor.

Es gibt ihn in der heutigen Zeit als lebenden Hasen, als Schokoladenhasen in allen Formen,
als Marzipanhasen, als Hasenkuchen, in Büchern, usw., die gerne zu Ostern verschenkt werden.
Dass der Hase Ostereier legt, war nicht immer als Volksglaube lebendig.

Im westfälischen oder hannoverschen Raum kam diese Aufgabe lange dem Fuchs zu,
in der Schweiz dem Kuckuck, in Schleswig-Holstein, Oberbayern und Österreich dem Hahn,
in Thüringen dem Storch.

Der Osterhase
Der Hase ist das Tier der Liebesgöttin Aphrodite, sowie der germanischen
Erdgöttin Holda. Er ist aber nicht nur Götterbote, er ist auch - wie
das Ei - ein Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit. Hasen
bekommen im Frühjahr sehr viele Jungen, das heißt, sie schenken
Leben. Sahen die Menschen früher die Hasenmütter mit ihren Jungen,
wussten sie, dass der Winter vorüber war. In Byzanz war der
Hase in der Tiersymbolik ein Symbol für Christus. Jeder kennt
Ihn als den Überbringer der Ostereier, nach denen Kinder zum
Frohsinn der Erwachsenen so eifrig suchen. Doch nicht immer
versteckte der Osterhase die Eier. Noch im vorigen Jahrhundert war
der eierlegende Osterhase in einigen Teilen Deutschlands völlig
unbekannt.
Bis zum 16. Jahrhundert wurden die Ostereier von verschiedenen
Tieren gebracht. In einigen Regionen kam der Fuchs oder der Hahn,
in anderen der Storch, der Kuckkuck, der Kranich oder der Auerhahn,
um die Ostereier zu verstecken. Erste Belege für den Osterhasen
stammen aus dem Jahre 1678 von Georg Franck aus Franckenau, einem
Medizinprofessor aus Heidelberg

Warum bringt der Osterhase die Ostereier
Der Hase kommt im Frühjahr auch vermehrt zur Futtersuche in
die Dörfer und Gärten. Und aufgrund seines Verhaltens, sich in der
Nähe von Menschen aufzuhalten, wurde ihm vermutlich das Ablegen der
Ostereier angedichtet. Aus alten Aufzeichnungen aus
Zürich geht der Osterhase als Überbringer der Ostereier
folgendermaßen hervor. Es ist von den Paten der Brauch
gewesen, Kinder einzuladen, um mit ihnen den Osterhasen zu Jagen,
d.h. es wurden die im Garten versteckten Eier gesucht. Die bunten
Eier wurden dabei dem Osterhasen zugeschrieben, weil er viel
schneller als die Hennen war, und diese keine bunten Eier legen
konnten. Dieser Brauch ist also eher dem Erklärungsnotstand der
Erwachsenen gegenüber den Kindern zuzuweisen, denn
der Osterhase war glaubhafter als Überbringer der Ostereier als
die Hennen. So kamen wahrscheinlich im laufe der Zeit der
Osterhase und die Ostereier zusammen. Heute bringt er in seiner
Kiepe die bunt bemalten Eier und Schleckereien. Es gibt auch
Vermutungen, der Osterhase sei eher aus Versehen der Osterbote
geworden. Der Versuch der Bäcker, ein Osterlamm aus Teig zu backen,
habe letztlich eher wie ein Osterhase ausgesehen. Auch der
Termin des Osterfestes lässt einen Bezug zum Osterhasen zu. Das Fest
wird am ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes gefeiert und der Hase
gilt als Mondtier. Es ist ebenfalls überliefert, das der
Gründonnerstag als Zahlungs- und Zinstermin für Schulden galt. Die
Gläubiger Zahlten oft mit Eiern und Hasen. Eine weitere Überlieferung
besagt, das der Schuldner bei Bezahlung seiner Schulden ein
freier Mann ist, der mit einem Hasen verglichen wurde, der nicht von
einem Hund gejagt wird


Ostern ist eines der ältesten christlichen Feste.
Es ist immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.
Die Kirche feiert mit dem Osterfest die Auferstehung Jesu,
nachdem er am Karfreitag am Kreuze starb.

Das Osterei

Das Osterei
Ostereier zu färben, zu verstecken,
zu suchen und zu essen ist ein weit
verbreiteter Brauch. Das Ei ist Symbol des Lebens,
der Fruchtbarkeit und der Erneuerung.
In früheren Zeiten wurden die Ostereier der
Frühlingsgöttin zum Opfer gebracht,
heute gelten Sie eher als Zeichen der Freundschaft.
Das Essen von Eiern zu Ostern sollte nicht nur die Manneskraft stärken,
sondern auch der allgemeinen Gesundheit dienen.
Zur 40 tägigen Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden.
Damit die in der Zwischenzeit anfallenden Eier nicht schlecht wurden,
mussten sie haltbar gemacht werden. Dazu kochte man sie in Wasser.
Es ist überliefert, dass Pflanzenteile zum Färben der Eier mit
in das Kochwasser getan wurden. So wurden später die gekochten von
den rohen Eiern unterschieden. Seit dem 12. Jahrhundert
ist vornehmlich der Ostersamstag der Tag an dem die Ostereier
gefärbt werden, um dann mit anderen Lebensmitteln in bunten
Körben zu Ostern in der Kirche geweiht zu werden. Am
Ostersonntag dürfen die Kinder dann die vom Osterhasen
versteckten Ostereier suchen. Beim suchen der Ostereier war
die Farbe nicht bedeutungslos. Zuerst ein blaues sollte Unglück
bringen, ein rotes Osterei dagegen 3 Tage Glück


Oster-Brauchtum

Osterhase - Osterhasen
Der Osterhase ist heute als österlicher Eierbringer bekannt. Erste Belege für den Osterhasen aus dem Jahre 1678 sind von Georg Franck von Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg überliefert. Vor über dreihundert Jahren ist der Brauch im Elsass, in der Pfalz und am Oberrhein entstanden.
Osterei - Ostereier
Ostereier sind die zum Osterfest verschenkten bunten und aus verschiedenen Materialien hergestellten Eier. Das Ei hat in der Geschichte der Menschheit viele verschiedene Bedeutungen, die sich teilweise auf das Osterfest übertragen haben. Das Ei dient als Nahrung, ist Symbol des Lebens, der Reinheit, der Fruchtbarkeit, gilt als Naturalabgaben für Schulden, als Opfer oder Liebesgabe.
Osterlamm


Zum christlichen Osterfest gehört auch das Osterlamm. Entstanden ist das Osterlamm aus dem Ritual der Juden zum Passahfest ein Lamm zu schlachten und zu verspeisen. Dabei wird das Lamm zum Gedenken an Gott geschlachtet. In der christlichen Kirche ist es symbolisch zum Lamm Gottes geworden.
Osterfeuer


Das Osterfeuer steht als Symbol für die Sonne. Sie ist der Mittelpunkt unseren Lebens. Ohne die Sonne ist kein Leben auf unserer Welt möglich. Diese Bedeutung wird auf Gott und Jesus übertragen. Der Glauben ist Ausgangspunkt unseres Lebens.

Osterräderlauf in der Osterräderstadt Lügde am 1. Osterabend
Jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem ersten Früh1ingsvollmond lädt man in Luegde, bei Bad Pyrmont, im Weserbergland, dem überlieferten Brauch der Väter folgend, am ersten Ostertag bei Einbruch der Dunkelheit, etwa gegen 21 Uhr, sechs brennende Osterräder vom Osterberg ins Tal der Emmer rollen.
Osterkerze - Osterkerzen


In der Osterkerze vereinigen sich die griechische, jüdische, römische und christliche Lichttradition.

Das Licht gilt als Zeichen des Lebens. Im christlichen Glauben ist die Osterkerze
im 4. Jahrhundert nach Christus entstanden.

Osterwasser
Wie viele andere Bräuche geht auch das Osterwasser auf eine vorchristliche Entstehung zurück.

Das Wasser steht als Zeichen des Lebens und der Fruchtbarkeit und wurde zum Gedenken
an die germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Osterah verehrt.
Osterwasser sollte:
- vor Ausschlag bewahren
- eine schöne fleckenlose Haut geben
- Schönheit verleihen- eine reiche und gute Ernte ohne Hagel,
ohne Feuerschaden, ein Jahr ohne Not versprechen,
wenn man es richtig anwandte

In früheren Zeiten bestand eine Sitte, Osterwasser gegen Haut- und Augenkrankheiten aufzubewahren.
Man mußte am Ostersonntag in aller Frühe vor Sonnenaufgang das Wasser aus einem reinen,
fließenden Bach schöpfen und durfte keinem Menschen begegnen und mit keinem sprechen.
Wer sich am Ostertag in einem solchen Wasser wusch, blieb von Haut- und Augenkrankheiten verschont.
Junge Mädchen sah man in aller Frühe im Morgengrauen zum nächsten klaren Bach wandeln,
um Wasser zu schöpfen, welches Schönheit und Tugendhaftigkeit verleihen sollte.
Stumm mußte der Weg hin und wieder heimwärts beschnitten werden.
Es war nicht einfach, denn Jungen und neidische Weiber versuchten sie daran zu hindern,
zu erschrecken und sie zu einem Schwatz zu verführen. Gelang es ihnen, so wurde das

Osterwasser zum entweihten "Schladderwasser" und die Mädchen zum Gespött aller.
Je früher man zum Quell wallfahrte, desto weniger Verführern begegnete man.
Dieser Ostergang hatte auch noch einen weiteren Sinn, dem Kinder und Erwachsene
immer voll Erwartung nachgingen. In der aufgehenden Sonne, wenn der rote Sonnenball am
Horizont erschien und sich zu voller Kraft entfaltete, sah man das Osterlämmchen hüpfen.
Ein schöner Brauch, der bei starker Glaubenskraft im Frühlingserwachen und Frühdunst
der dampfenden Erde immer wieder voll Spannung das Springen des Osterlämmchens
im Sonnenball tatsächlich erleben ließ.

Frohe Ostern - Ein Ostergedicht -

Ein Ostergedicht


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